Lola Attenberger ist Security Engineer in der agilen Softwareentwicklung bei der Zeiss AG. Vorher war sie Researcher und Projektleiterin im Digital Society Institute (DSI) an der ESMT Berlin. In ihrer Funktion als Forschungsleiterin des Projektes zum Thema Cybersicherheit im Land Berlin, untersuchte sie Fragen der Cybersicherheit, insbesondere in kritischen Infrastrukturen und entwickelte eine neue Methode einer lokalen Cyber-Risiko-Analyse. Dazu adaptierte sie den Risikomanagementprozess aus dem ISO/IEC 27005. Außerdem untersucht sie quantitativ mittels maschinellem Lernen inwiefern man digitale Souveränität messbar machen könnte sowie die politischen Maßnahmen (e.g. European Chips Act), um dieses Ziel zu erreichen. Des Weiteren beschäftigte sie sich mit der Frage, ob das demokratische System bei den staatlichen Cybersicherheitsstrategien eine Rolle spiele. Darüber hinaus erforschte sie an der Hochschule für Wirtschaft und Recht die Auswirkungen von globalen ökonomischen Verflechtungen. Wegen ihres breiten ehrenamtlichen Engagements gewann sie zweimal die Engagementpreis des Ehemaligen e.V. der Friedrich-Ebert-Stiftung. Vor ihrer Forschung am DSI war Lola Attenberger im Auswärtigen Amt, im Bundestag sowie für das Ministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung tätig. Insbesondere beschäftigte sie sich dort mit Handels- und Sicherheitspolitik.