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Mit dem neuen EEG, AgNes, MiSpeL und dem Solarspitzengesetz wird die Beratung von Kunden und der Verkauf von Photovoltaikanlagen schwieriger. Statt einfacher Rechenformeln, die Vorteile aus Autarkie und Einspeisung addieren, verstecken sich der Kundennutzen, die Chancen und Vorteile hinter Regeln und abschreckenden Pflichten.

Sie sind aber noch da! Wir müssen sie nur aufdecken und mit geeigneten Mitteln nutzbar machen. Im Webinar werden wir genau das tun. Kiwigrid, als Technologieanbieter für intelligentes herstellerunabhängiges Energiemanagement, Metrify, wettbewerblicher Messstellenbetreiber und Installateur von Smart Metern mit Steuerbox, und der Stromversorger und Direktvermarkter Tibber zeigen gemeinsam, wie modulare Lösungen ineinandergreifen müssen, um heute den Kundennutzen zu steigern und auf zukünftige Entwicklungen vorbereitet zu sein. Dabei räumen wir auch mit gängigen Mythen rund um Paragraf 14a EnWG auf.

Tina Hadler, Senior Vice President Sales and Partnerships bei Metrify, erläutert die technischen Voraussetzungen, die nötig sind, um einen Haushalt rechtskonform nach Paragraf 14a EnWG und Paragraf 9 EEG steuerbar zu machen, ihn in den Energiemarkt oder virtuelle Kraftwerke einzubinden sowie die dortigen Mehrwerte (dynamische Tarife, Modul 3, Direktvermarktung) kundenfreundlich realisieren zu können.

Jan Lehmann, Vice President Strategy bei Kiwigrid, wird an einer Beispielrechnung erläutern, warum sich ein Heimenergiemanagementsystem heute nicht mehr nur auf die lokale Optimierung beschränken darf, sondern auch dynamische Tarife, zeitvariable Netzentgelte und den geschickten Einsatz von Flexibilitätspotenzialen in den Blick nehmen muss.

Auch Ralf Walther, Energy Market Lead bei Tibber Deutschland, unterstreicht die Bedeutung der Einbindung von Haushaltslasten und -erzeugern in größere Zusammenhänge. Tibber plant, ab Januar einen eigenen Einspeisetarif für Photovoltaikanlagen anzubieten und will auch Elektrofahrzeuge und Wärmepumpen in sein virtuelles Kraftwerk aufnehmen.

Wir diskutieren die wichtigen Fakten zur neuen Regulatorik, besprechen eine Step-by-Step-Anleitung zum Aufbau des künftigen Energiesystems beim Kunden inklusive der Beantragung des Smart Meter Gateways und konzentrieren uns auf die Frage, welchen monetären Mehrwert ein solches System für Installateure und Endkunden bietet.

Inhalt:

- Neue Regulatorik verstehen - Auswirkungen der EEG-Novelle, AgNes, MiSpeL und Solarspitzengesetz auf das Privatanlagensegment
- Die technische Basis: Smart Meter Gateway, Steuerbox und Anforderungen nach §14a EnWG und §9 EEG beim Kunden Schritt für Schritt umsetzen, Realität vs. Mythen
- Herstellerunabhängige Integration von Photovoltaik, Speicher, Wallbox und Wärmepumpe
- Mehrwert durch Energiemanagement, dynamische Stromtarife, zeitvariable Netzentgelte und Flexibilitätsvermarktung
- Neue Erlösmodelle: Konkrete Rechenbeispiele für Einnahmen und Einsparungen
Vortragende