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Wenn Putins Krieg Dir Angst macht: Professor erklärt, wie unsere Sorgen nicht ausufern

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INFOS ZU DIESEM EVENT
LIVE: Freitag, 4. März 2022, 20.15 Uhr und danach als Aufzeichnung

Russland hat die Ukraine angegriffen, mitten in Europa und hat damit ein Krieg begonnen. Die Kriegsangst trifft uns in einer Zeit, in der die psychische Gesundheit vieler Menschen durch zwei Jahre Corona-Pandemie ohnehin geschwächt ist. Schon wieder fühlen viele Angst, ein Gefühl, das seit Beginn der Corona-Krise unseren Alltag bestimmt – wenngleich der „Feind“ diesmal ein ganz anderer ist.

Im kostenlosen Webinar mit FOCUS Online erklärt Trauma-Experte Prof. Dr. Thomas Loew, wie wir die gegenwärtige Belastung besser bewältigen und mit all den Hiobsbotschaften und schlimmen Bildern umgehen können. Warum es außerdem wichtig ist, jetzt Resilienz aufzubauen und wie man sich seine Stabilität auch in dieser Krise bewahrt.

Das Webinar findet live am Freitag, 4. März 2022, 20.15 Uhr statt. Die Teilnahme am Webinar ist kostenlos. Die Zielgruppe des Webinars sind Erwachsene.

Unsere Community zu dem Thema findest Du hier: https://club.focus.de/group/hilfe-in-der-krise"

Wir freuen uns auf Dich!
Dein Team von FOCUS Online Webinare

Fragen zum Webinar beantworten wir Dir gerne unter webinare@focus.de

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Fragen, Beiträge, Kommentare
T7
Tine D
Hej,

zuerst ein großes Dankeschön für das Bemühen. Die Idee, den vielen verängstigten Menschen kollektiv helfen zu wollen finde ich großartig!

Die Schlagzeile: "Wenn Putins Krieg Dir Angst macht: Professor erklärt, wie unsere Sorgen nicht ausufern" weckt bei den Betroffenen (hier wahrscheinlich die Mehrzahl an Teilnehmer, die sich schon in dem "Ausufern-Modi" befinden) große Erwartungen!

Leider denken einige Betroffenen nicht mehr daran, dass sie selbst etwas tun können, sondern fühlen sich "wie ein Auto", dass man einfach in die Werkstatt bringt und dann wird es von einem "Experten" repariert.

Aus diesem Grund, wäre meine erste Botschaft gewesen, dass keiner von uns macht- oder hilflos ist (innere Freiheit / Macht) selbst wenn man auf den Angstauslöser (in dem Fall) Putin keinen Einfluss hat. Sozusagen gleich mit der guten Nachricht starten und dadurch Zuversicht geben. (Hier war ein bisserl Kritik in den Kommentaren zu lesen)

Die Beispielsfilme für die selbstregulatorischen Systeme waren sehr spannend, leider die letzten zwei nur auf Englisch (hier wäre ein Untertitel schön gewesen). Zudem einen Hauch zu lange – da Menschen mit großer Angst meiner Erfahrung nach, keine Geduld für lange Theorien haben ( selbstredend ist mir die Wichtigkeit des Verstehens bewusst) sondern „gleich die Lösung auf dem Silbertablett serviert bekommen möchten.“

Das Schaubild der selbstregulatorischen Mechanismen, war für mich persönlich unübersichtlich und hatte eher eine verwirrende kompliziert erscheinende Wirkung. (Obwohl mir alle darauf ersichtlichen Themen bekannt waren) Hier kann ich jedoch nur von meiner ganz persönlichen Empfindung sprechen.

Die dargebotenen Lösungen bzw. Techniken sind mir selbst alle bekannt gewesen, jedoch sicherlich dem einen oder anderen nicht. Den Kommentaren entnehmend waren teils Menschen dabei, die die Methoden zwar für andere gut/hilfreich finden doch zeitgleich davon überzeugt sind, dass diese ihnen selbst nicht helfen. Deswegen fand ich es sehr gut, dass nochmals explizit auf die Funktionalität hingewiesen wurde!

Das Bewusstsein über die Selbstwirksamkeit kann in meinen Augen gar nicht oft genug betont werden, da ich mir vorstellen kann, dass dieses im Angstzustand als erstes verloren geht.

Ernsthaft kritisieren würde ich Putins Ferndiagnose einer Wahnkrankheit inklusive der detaillierten Spekulationen über Hirntumore, Kortison etc.
alleine der Ferndiagnose wegen vor allem jedoch weil, wenn bis hier hin Hoffnung und Zuversicht erreicht worden sein sollte, diese spätestens zu diesem Zeitpunkt zusammenfällt wie ein Kartenhaus. Die Vorstellung, Atombomben in den Händen eines Unzurechnungsfähigen zu wissen ist de facto sehr sehr sehr angsteinflössend.

Der Vergleich mit Hitler (diente sicherlich lediglich der Veranschaulichung, ist obgleich äusserst kritisch zu sehen, zumal dieser Vergleich in jüngster Vergangenheit bezüglich mancherlei Themen stattgefunden hatte und auf’s Schärfste kritisiert wurde. Kontraproduktiv allemal, da das „Bild“ Hitlers die Fantasie an Grausamkeiten beflügelt, welche durch den Vergleich zudem einen Eindruck von zu erwartenden Parallelen hinterlässt.

Sonnige Grüße
C7
Christian S
Hallo,

momentan ist es auch für mich sehr schwer mit der Angst zu leben. Ständig machen mir die schlimmsten Vorstellungen im Kopf rum. Ich nehme seit Jahren nun schon Opipram Tabletten und seit Mittwoch zusätzlich noch eine Lorazepam zum einschlafen.

Einige Gedanken die ich mir leider mache sind:
-Atomkrieg der alles leben auslöscht oder Überlebende langsam dahinrafft.
-Das China sich momentan nur zurückhält, weil sie noch die Paralympics austragen und danach Russland helfen vielleicht sogar noch weiter als die Ukraine zu gehen. China soll ja angeblich Russland gebeten haben erst nach den Olympischen spielen anzugreifen.

Gruß
H1
Hille B
Hallo,

ich weiß nicht, wo der richtige Ort ist, um eine Frage zu stellen - es hieß ja, es könnten welche gestellt werden - deshalb versuche ich es hier.

Was mir eine Heidenangst macht ist, mehr und mehr zu der Überzeugung zu gelangen, dass Putin "von außen" nicht aufzuhalten ist. Zum einen ist er so unglaublich in seiner Realtätsblase gefangen (und nicht wahrnehmen kann, was er gerade anrichtet), zum anderen scheint er schon immer jemand gewesen zu sein, der niemals aufgibt bevor er nicht sein Ziel erreicht hat. Die einzige Chance also, ihn zu stoppen, wäre "von innen". Entweder durch die russische Bevölkerung, was unwahrscheinlich ist, oder durch eine Palastrevolution, was ebenfalls unwahrscheinlich ist. Diejenigen, die in der Vergangenheit in dieser Hinsicht Mut gezeigt haben, wurden gnadenlos unterdrückt, und das wird immer schlimmer.

Ich bin ja beeindruckt von dem Verhalten der Verantwortlichen sowohl in meinem Land als auch in der EU als auch von den Nato-Mitgliedstaaten, aber KEINE EINZIGE der Bemühungen hat gefruchtet, und es wird auch nichts fruchten.

Den Eindruck zu gewinnen, dass SO VIEL versucht wurde, aber nichts eine Chance hatte bzw. hat, das macht so ohnmächtig und dadurch viel Angst. Wie gehe ich damit um?

Vielen Dank und viele Grüße!
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